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Apple iPad
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28. Januar 2010
Apple iPad - Apple hat Angst - Da ist es, der/das Tablett-PC auf den alle gewartet haben. Die Zitate im Comicstrip habe ich mir nicht aus den Fingern gezogen, die sind echt! Wenn auch zwangsweise etwas verkürzt/ verdeutlicht. Worüber soll ich mich nur zuerst aufregen? Die Grosskotzigkeit dieser Zitate lässt mich daran zweifeln das Steve Jobs und Bono jemals der nächste Papst werden können. Andererseits waren einige Äusserungen unverhältnismässig kleinlaut. Was ist das iPad? Eigentlich nur ein riesiger iPod Touch, was erstmal nichts schlechtes ist. Vorhandene Musik und sogar alle 140.000 Applikationen vom iPhone sollen problemlos darauf laufen, so das vom Start weg für genügend Software gesorgt ist. Nur ist das iPad zu gross für einen MP3-Player und zu mikrig um guten (Mono-)Sound in der Wohnung zu erzeugen; und die Applikationen weiterhin keine Option sondern eine Notwendigleit. Denn auch wenn das iPad Rechenleistungstechnisch stark sein mag, gibt es weiterhin keine Option irgendwelche Software aus dem Netz zu verwenden. Kein Bit-Torrent für die Raubkopierer, keine Emulatoren für Leute die anständige Spiele zocken wollen und vor allen Dingen keine Unterstützung für Flash. Mag das beim iPhone noch andere vorgeschobene Gründe gehabt haben (Bandbreite, Prozessorleistung etc.) bleibt jetzt nur ein einziger über: Apple mag Geld! 99% aller Applikationen könnten genausogut im Internet kostenlos als Flash-Applikation bereit stehen, dann würde der App-Store aber schnell uninteressant. Man kauft sich also tatsächlich nur einen riesigen iPod, kein wirklich frei zu nutzendes Netbook.

Steve Jobs hat den Job als Papst-Anwärter an den Nagel gehängt... vermutlich für seinen guten Freund Bono.
Die Anwendungssoftware, die jedem nomalen Mac beiliegt, kostet mit 10$ pro Anwendung ebenfalls nochmal extra. Der Preis von 499$ für die Version mit 16 GB und ohne 3G-Anbindung ist relativ human bemessen, dürfte aber noch billiger sein wenn man bedenkt das man hier ein Gerät mit Zwangsbindung kauft, wie eine Xbox oder PS3, die einen günstigen Ladenpreis durch den Softwareverkauf gegenfinanzieren. Und Software verkaufen, das will Apple. Gibt es ja jetzt noch einen Shop mehr als bisher, für Bücher. Drei Shops in nur einem Gerät! Noch mehr Möglichkeiten Apple zu unterstützen! Das die Option mit einer Handy-Karte im Internet surfen zu können 130$ extra kostet ist phänomenal und erinnert an die Preispolitik für Xbox Zubehör. Für 130$ bekommt man ein ganzes Handy MIT dem G3-Netz Modul eingebaut. Die Preise für Extra Speicher sind bizarr wie eh und je. 16 GB extra kosten 100$, 32GB ebenfalls. Was man im Endeffekt erwirbt ist im Vergleich zum iPhone diesmal kein Gerät mit einer nie dagewesenen Bedienung und Funktionalität gegenüber der Konkurrenz, sondern ein Device das wesentlich restriktiver und eingeschränkter ist als jedes Netbook.Soll sich das Durchsetzen? Für die Vollmundigen Äusserungen gibt es, neben einer gehörigen Portion selbstbewusstsein noch eine andere Erklärung: Apple hat Angst. Bei der Produktvorstellung wurde selbst angedeutet das man nicht weiss ob ein Marktsegment für das iPad besteht. Jeder von uns hat ein Handy und jeder einen PC, Geräte die man Potentiell durch ein Apple-Produkt ersetzen kann. Nicht jeder hat einen Tablett-PC... In meinem Fall habe ich sogar einen, aber das iPad ist witzlos solange ich nicht mit einem Stift darauf zeichnen kann und meine vorhandene Software nutzen. Die Äusserungen, 3 Shops in einem Gerät und Goldrausch für App-Entwickler, sind ungewöhnlich kapitalistisch. Wäre etwas wie 'Multimedia-Zentrale' und 'völlig neue Zielgruppen' nicht ebenso zugkräftig und dabei sympathischer? Wäre es, aber mit der Erwähnung der Shops und des Goldrausches wird man die zweifelnden Investoren und Aktionäre dazu bringen die Füsse Still zu halten. Man geht das Risiko ein das iFail zu schaffen und weiss das auch.  -  DS_Nadine
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02. April 2021

Klimaprämie fix erklärt aus sehr aktuellem Anlass

Für all Diejenigen die den Comicstrip heute nicht verstehen möchte stark vereinfacht erklären was die "Klimaprämie" ist. Und wenn ihr das Prinzip gut findet bitten eine Petition dazu (im Bundestag selbst) mitzuzeichnen!

Seit dem ersten Januar 2021 gibt es eine CO2 Steuer, was bedeutet, dass alle Produkte -je nachdem wie viel CO2 sie bei der Herstellung verursachen- entsprechend teurer werden. Diese Steuer ist lt. Fachleuten aktuell viel zu gering angesetzt um einen Effekt zu haben (aktuell 25€ pro Tonne CO2, was z.B. Benzin ca. 10ct teurer macht den Liter). Eine Begründung dafür ist, einkommensschwache Haushalte nicht zu belasten.

Doch damit dies nicht geschieht gibt es andere Instrumente, wie die leider wenige bekannte "Klimaprämie". Ein der Politik bekanntes Modell, von vielerlei Fachleuten entworfen, finanzschwache Haushalte nicht nur zu entlasten, sondern Sie sogar besser zu stellen.


Wie funktioniert es?

Ein Teil aller CO2 Abgaben kommen in einen Topf und aus diesem Topf bekommt jeder Bundesbürger eine feste "pro Kopf" Ausschüttung. Reduzieren wir das der Einfachheit halber im folgendem Beispiel auf zwei Personen und den vollen Betrag.

Zum Einen einen Empfänger von ALGII, der eh schon weit unter den Bundesdeutschen Verhältnissen lebt (auch im CO2 Ausstoß), in einer kleinen Wohnung, ohne Auto und ohne sich einen Urlaubsflug leisten zu können. Sagen wir hypotetisch, seine Ausgaben erhöhen sich bei einer drastischen CO2 Steuer um 50€ im Monat.

Zum Anderen haben wir einen Eigenheimbesitzer, mit einem SUV und zwei Flugreisen im Jahr. Sagen wir (wieder hypotetisch), seine Ausgaben erhöhen sich um 200€ im Monat.

Jetzt packen wir beide beträge in einen Topf, das wären 250€ und verteilen das Geld in gleichen Teilen zurück. Der ALGII Empfänger erhält 125€ zurück, also mehr als er bezahlt hat. Er wird dafür belohnt das er (wenn auch vielleicht unfreiwillig) Klimaschonend lebt. Die Andere Person zahlt drauf.

Auf diese Art und Weise agiert man nicht nur sozial gerecht, sondern "belohnt" Klimaschutz auch und macht ihn weiter erstrebenswert. Der Allgemeine Schnitt würde sich senken und man wird belohnt solange man unter dem Durchschnitt liegt und nicht bestraft wenn man zum Durchschnitt gehört. - Und das werden die Meisten, denn nicht vergessen: "Das reichste ein Prozent der Weltbevölkerung verursacht einer Studie zufolge mehr als doppelt so viele klimaschädliche Kohlendioxid-Emissionen wie die ärmere Hälfte der Menschheit zusammen." - Die Zeit


Wer die Zeit/ das Interesse mitbringt, findet das Ganze auch hier ausführlicher erklärt:



Warum das jetzt alles?

Generell sollte (und wird) ein richtiger Comic hierzu noch auf www.klimacomic.de erscheinen; hier hat mich aber gerade die Realität der Dinge eingeholt.

Dieses ganze tief ausgearbeitete Modell stand nie wirklich zur Debatte als die CO2 Steuer verhandelt (und nachverhandelt) wurde. Das soll jetzt aber mit einer Petition im Bundestag nachgefordert werden. Erreicht diese Petition 50.000 Unterzeichner (bis zum 6. April) muss der Petitionsausschuss des Bundestages einzeln mit der Petition befassen.

Ich würde mich also sehr freuen, wenn Ihr das Ganze mitzeichnet:


Schaffen wir das noch? Vermutlich nicht, aber das hält mich nicht davon ab es zu versuchen! ^_~

So oder so, wünsche ich euch frohe Ostern! - DS_Nadine

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