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Armer Geddon | Eine DSQ Weihnachtsgeschichte - Kapitel 6 (7)
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03. Dezember 2015

Ein Update zu allem was noch offen ist...

...habe ich in meinem jugendlichen *hust* Leichtsinn in Kombination mit dem nächsten Comic -der da ist der aktuelle- versprochen.
Und auch wenn ich (wie so oft) kaum Zeit habe für sonderlich lange Texte, möchte ich in den kommenden Wochen um Weihnachten wieder ein bisschen bloggen, was dieses Jahr so los war. Rund um den Comic selbst, meine Person und natürlich mein mit-liebstes Hobby: Videospiele. Da hatte ich einiges in meinem Rundumschlag zum Jahreswechsel letztes Jahr fabuliert, dass ich durchaus gerne aufarbeiten würde. :D


Aber zu der offensten Frage von allen:

Was ist eigentlich aus der ganzen 'Flüchtlingsaktion' geworden?

Ich hatte Anfang September zwei Dinge von mir gegeben. Zum einen: "Der gesamte Comicumsatz meinerseits diesen Monats [September] wird gespendet (also alles Geld das via verkauften Comicheften bei mir reinkommt)". - Wobei ich gescholten-geschulterweise zwei Hintertüren in der Formulierung gelassen hatte. Zum einen das es sich nur um meinen Umsatz handelt (der nur einen Teil des Verkaufspreises des Händlers darstellt), zum anderen, dass es nur um den Verkauf der Hefte geht.
Da ein paar Leute aber mit einigem Engengement reingegangen sind, will ich das auch sein und spende den kompletten über mit Demolitionsquad Krams generierten Umsatz von September. Also von allen Produkten, inkl. Steuern und Händlermarge, die ich aus eigener Tasche mit drauflege. - Immerhin etwas über 124 Euro, was nicht schlecht ist, wenn man alter und Preis der Hefte, sowie Leserzahlen der Webseite (und übliche Conversion-Rates) bedenkt.

Die zweite Sache die ich angekündigt hatte war: "Diese Spenden gehen für Kunstbedarf drauf, mit dem ich in die Flüchtlingsheime gehen möchte und mit den Kindern malen." - Es ist ein erstaunlicher Aufwand 'helfen zu dürfen' aber seit ein paar Wochen habe ich das wichtigste in meiner freiwillig auferlegten Selbstverpflichtung erfüllt. Ich bin als Ehrenamtler in einem Verein für kulturelle Bildung und darf über diesen, mit einem erweiterten Polizeilichen Führungszeugnis (nötig bei Arbeit mit Kindern) in den Partner-Flüchtlingsheimen mit den Kindern malen; was ich auch tue.
Die Malutensilien stehen natürlich schon über den Verein bereit, aber wenn von diesem Sachspenden gesucht werden nutze ich eure Spenden dafür und spende den verbleibenden Restbetrag am Ende des Jahres. Und wer sich genauer dafür interessiert kann einmal hier reinschauen: http://www.krass-ev.de/projekte/fluechtlingskinder.html


So viel zu meiner Verantwortung einmal offen zu legen was ich in Anschluss an meinen Spendenaufruf und öffentliches Zugeständnis tatsächlich umgesetzt habe.

Abseits dieser obligatorischen Info gehen aber alle Anfragen die ich zwischendurch bekommen habe in die Richtung, wie es denn eigentlich "ist".
Es "ist" tatsächlich ganz normal, auch wenn die baufällige Kulisse zu Suizidgedanken einlädt. - Kinder sind Kinder, überall auf der Welt. Manche Still, manche Wild, manche frech, manche brav. Sie freuen sich eine Abwechslung zu haben und malen querbeet alles Mögliche, losgelöst von den von Erwachsenen erfundenen Kategorien dieser Welt. - Abgesehen davon, dass ich mit den meisten nicht sprechen kann, ist es kein Unterschied zu einer Jugendgruppe der Katholischen Kirche.
Es ist beachtlich, wieviel ungebrochene Lebensfreude in diesen Kindern steckt, wenn man bedenkt wieviel einige von denen hinter sich haben und wie sie gerade 'hausen' müssen.
Ja, es werden Bilder von Booten gemalt, in denen über das Meer geflüchtet wird; auch Kriegsgerät und Flaggen. Aber vor allen Dingen Häuser, glücklichen Familien, Blumen und passend zur Jahreszeit (und unpassend zu den Demonstrationen gegen die Islamisierung des Abendlandes) Bilder von St. Martin, wie er seinen Mantel teil und jetzt vielen, vielen geputzten Christbäumen.


Was man gerne vergisst ist, es gibt nicht "den Flüchtling". Es sind Menschen; Menschen verschiedener Länder, Religionen, Bildungshintergründe und sozialem Status/ gesellschaftlichen Schichten. - Man muss nicht arm sein um vor Krieg fliehen zu wollen und wer Geld hat kann sich auch mal ein Taxi leisten.

Kategorien sind nützlich, wichtig und richtig. "Flüchtling" bedeutet aber nur eins: Dass man geflohen ist und das man Hilfe braucht. Es sagt nichts über den Menschen dahinter. - DS_Nadine

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21. Juli 2021

Kostenloser 5-Tage Comic Workshop, dieses Wochenende

Zum Einen ein Mal kurz Hallo, anbei ist der nächste Comicstrip und zwei bin ich euch für diesen Monat noch schuldig! (Wird "spannend", wie immer, ob sich das zeitlich ausgeht, aber ich bin guter Dinge. War nur gerade Urlauben... unangekündigt... um die EInsteieger fern zu halten. ;) )

Zum Anderen ganz flott und akut der Hinweis:


Kostenloser 5-Tage Schreib & Comic Workshop im Düsseldorfer Kulturzentrum "zakk...", vom 24. - 28. Juli!





Und ja, das Ganze mit (u.a.) mir als "Lehrer"! Wer also Lust hat fünf Tage in die Welt des Comic-machens abzutauchen melde sich noch schnell an! ^_^... - DS_Nadine

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