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Heavy Rain
Heavy Rain
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04. März 2010
Videospiel Loki Wie auch im gestrigen Podcast zu hören, bin ich bisher nicht vollends mit Heavy Rain warm geworden. Interessant ist es auf jeden Fall, wenn auch sicherlich nicht Jedermanns Sache. Die Gedanken der Spielfigur auf Knopfdruck hören, um zu erfahren das der fallende Regen nass ist?! Aber hey, man kann mit der weiblichen Protagonistin das Stille Örtchen aufsuchen, für mich ist das ein Kaufgrund.
Was hier vorliegt ist nicht etwa ein Toilettenfetisch, sondern plötzliches Aufhorchen in Annahme extremer Liebe zum Detail. Einige Spiele haben einen Lokus in der Levelarchitektur herumfliegen, aber nur die wenigsten Spiele lassen einen diesen auch benutzen. Die erste mir bekannte Ausnahme ist auch ein absolutes Ausnahmespiel und ganz am Rande das erste 'abendfüllende' Spiel das ich je gespielt habe, Zak Mc Kracken and the Alien Mindbenders. Der arme Zak will zwar seine Ruhe auf dem Pott, so das die Kamera wegschwenkt, aber das sei ihm gegönnt. Immerhin kann der arme nur im Flugzeug auf die Toilette, sein eigenes Appartement hat nämlich keine.
Eine explizit sichtbare Aktion gibt es seltenst. In Breakdown erbricht man in Ego-sicht einen Hamburger in die Schüssel. In einem indizierten Killerspiel kann man sich tatsächlich als sogenannter 'Wildpinkler' betätigen. Neben der Interaktion mit dem Badezimmerthron kann man sogar gute Taten vollbringen, wie z.B. brennende Passanten löschen (die man vorher mit Benzin übergossen und angezündet hat). Die letzte realistische interaktion mit einem stillen Örtchen, die mir bekannt ist, steckt tatsächlich in Heavy Rains direktem Vorgänger, Fahrenheit/ Indigo Prophecy. Wobei Protagonist Lucas Kayne ausschliesslich im stehen hantiert und einem den Rücken zudreht. So oder so, Lokus-Entledigungen sind eigentlich eine ganz normale Angelegenheit. Etwas derartiges in ein Spiel einzubauen spricht aber von Detailreichtum und vielleicht sogar realismus und vom erwachsen werden eines Genres, in dem die meisten Helden entweder testosteronschwangere Stiernacken oder dickbrüstige Tussis sind. Dennoch, lieber David Cage, ist ein Videospiel ein 'Spiel' in dem ich gerne Spass hätte und nicht die Depressionen von vier Hauptcharakteren durchlebe möchte. Ein Depressiver im nächsten Spiel reicht. Immerhin ist der Origami Killer am Ende kein von Ausserirdischen besessener Insektengeist auf Entzug, Du machst Dich.  -  DS_Nadine
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12. August 2021

Der Anfang vom Ende

Ich habe schon ein paar Mal geschrieben, das ich mich freue, dass sich jetzt endlich alles zu einem Abschluss bündelt; jetzt ist es aber tatsächlich soweit.

Seit dem letzten Comic überschneiden sich die Abläufe die ich 2010 gezeichnet habe, mit denen jetzt (von 2021)...

...und Junge, rückblickend hat sich doch irgendwie einiges getan.





Die Comics hier waren (großteils) nie als Probe zeichnerischen Könnens gedacht, sondern als Hobbyprojekt in einem zeitlichen Rahmen, der eher kleiner geworden ist, als Größer. So sind mir alle kleine Zeichen- & Perspektivfehler, Klotzhände u.a. sehr wohl bewusst, für die Wirkung des Comicstrips selbst aber irrelevant und vernachlässig-/ hinnehmbar. Ich habe mich von dem Konzept nie verabschiedet, freue mich aber, dass das Ergebnis sich trotz gleicher Beschränkungen mit der Zeit so gewandelt hat! - DS_Nadine

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