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Armer Geddon | Eine Demolitionsquad Weihnachtsgeschichte - Epilog 2
Armer Geddon | Eine Demolitionsquad Weihnachtsgeschichte - Epilog 2
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13. Januar 2011
Zurück in die Zunkunft, gegen Sklaverei! Flattr this Das war es, die Weihnachtsgeschichte ist abgeschlossen. Zumindest vorerst, denn in 344 Tagen ist schon wieder Heiligabend und Michael und Nadine werden den DeCorrado sicherlich nutzen um ihr letztjähriges Weihnachten ein bisschen zum positiven zu korrigieren. - Zumindest das eingestürzte Haus. WIe sie das machen gibt es also Weihnachten 2011 zu lesen. Bis dahin habe ich eine gekonnte Logik-Brücke geschlagen wenn ich sie ab Montag wieder in ihr altbekanntes Wohnzimmer setze. A Pros pros Zeitreisen und Zurück in die Zukunft, das Review zum (ersten guten) Back to the Future Spiel steht online und will gelesen werden… und das Spiel gekauft. Es lohnt sich   Zu einem anderen Thema: Ein paar Leutchen hatten evtl. ein nicht so schönes Weihnachten, z.B. weil sie in Sklaverei leben. Das es so was überhaupt noch gibt ist sehr bedauerlich aber helfen kann man ja eh nicht, oder? Doch und Nadine (!) macht mit, und ihr vielleicht auch.  
- 110 Comicheldinnen gegen Menschenhandel! -
- Ein internationales Comic-Wallpaper für einen guten Zweck. -
Am 11 Januar findet in Amerika jedes Jahr der "National Human Trafficking Awareness Day" statt, um die allgemeine Aufmerksamkeit auf den Kampf gegen Menschenhandel zu richten. Um Geld und Aufmerksamkeit für diesen guten Zweck zu gewinnen schlossen sich Comic- und Webcomicschaffende zur internationalen Comic Creator’s Alliance zusammen. Im Jahr 2010 wurden mit einem für knapp zwei Wochen online gestellten Desktopmotiv von 87 Künstlerinnen und Künstlern über 10.000 Dollar an Spenden gesammelt. Dieses Jahr ist die Gruppe auf 110 TeilnehmerInnen angewachsen und das Ziel ist klar: Die 10.000 Dollar-Marke soll 2011 deutlich überboten werden. Im Moment gibt es weltweit um die 27 Millionen versklavte Menschen - mehr als doppelt so viele wie während des transatlantischen Sklavenhandels zwischen Amerika und Afrika verschifft wurden. UNICEF geht davon aus, dass jährlich 1.2 Millionen Kinder in die Sklaverei verkauft werden, ein Großteil davon in die sexuelle Sklaverei. Gegenüber der Sklaverei im 19ten Jahrhundert geschieht dies heutzutage jedoch nur noch illegal und im geheimen. Um so wichtiger ist es, die allgemeine Aufmerksamkeit auf dieses weltweite Problem zu lenken. Das gesammelte Geld geht an zwei Organisationen, die sich gegen Menschenhandel, bzw. für dessen Opfer einsetzen: Love 146 und Gracehaven. Jeder Teilnehmer steuerte eine Originalzeichnung von einer seiner weiblichen Figuren zu einem großen Gesamtbild bei. Das Thema dieses Jahres war "The Brady Bunch." Neben international bekannten Künstlern wie Adam Hughes (Star Wars, Wonder Woman), Billy Tucci (Shi), Scott Sava (The Dreamland Chronicles) oder Sarah Ellerton (Inverloch) finden sich dieses Jahr auch gleich 4 Comic-KünstlerInnen aus Deutschland auf dem Wallpaper wieder. Arne Schulenberg, der mit seiner Union der Helden bereits 2010 bei der CCA dabei war, konnte für dieses Jahr auch Sarah Burrini (Das Leben ist kein Ponyhof), David Malambré (Demolitionsquad) und Max Vaehling (Monsterjägerin Conny Van Ehlsing) für eine Teilnahme gewinnen. Die Spenden-Aktion läuft für zwei Wochen, vom 11. bis zum 24. Januar. Alle Einnahmen werden zwischen Love 146 und Gracehaven House aufgeteilt. Dieses Jahr kann man zusätzlich zum Computer-Wallpaper über einen Onlinestore auch gedruckte Poster sowohl des letztjährigen als auch des aktuellen Motivs bestellen. Mehr über die CCA, die Teilnehmer, das Wallpaper und die Möglichkeit zur Spende erfährt man auf http://comicalliance.weebly.com. Mehr über das Problem erfährt man auf englisch auf http://love146.org/slavery. Also, ladet euch das Wallpaper gegen einen kleinen Obulus und helft noch dabei!  -  DS_Nadine (Vielen Dank an Arne Schulenberg für den Text)
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02. April 2021

Klimaprämie fix erklärt aus sehr aktuellem Anlass

Für all Diejenigen die den Comicstrip heute nicht verstehen möchte stark vereinfacht erklären was die "Klimaprämie" ist. Und wenn ihr das Prinzip gut findet bitten eine Petition dazu (im Bundestag selbst) mitzuzeichnen!

Seit dem ersten Januar 2021 gibt es eine CO2 Steuer, was bedeutet, dass alle Produkte -je nachdem wie viel CO2 sie bei der Herstellung verursachen- entsprechend teurer werden. Diese Steuer ist lt. Fachleuten aktuell viel zu gering angesetzt um einen Effekt zu haben (aktuell 25€ pro Tonne CO2, was z.B. Benzin ca. 10ct teurer macht den Liter). Eine Begründung dafür ist, einkommensschwache Haushalte nicht zu belasten.

Doch damit dies nicht geschieht gibt es andere Instrumente, wie die leider wenige bekannte "Klimaprämie". Ein der Politik bekanntes Modell, von vielerlei Fachleuten entworfen, finanzschwache Haushalte nicht nur zu entlasten, sondern Sie sogar besser zu stellen.


Wie funktioniert es?

Ein Teil aller CO2 Abgaben kommen in einen Topf und aus diesem Topf bekommt jeder Bundesbürger eine feste "pro Kopf" Ausschüttung. Reduzieren wir das der Einfachheit halber im folgendem Beispiel auf zwei Personen und den vollen Betrag.

Zum Einen einen Empfänger von ALGII, der eh schon weit unter den Bundesdeutschen Verhältnissen lebt (auch im CO2 Ausstoß), in einer kleinen Wohnung, ohne Auto und ohne sich einen Urlaubsflug leisten zu können. Sagen wir hypotetisch, seine Ausgaben erhöhen sich bei einer drastischen CO2 Steuer um 50€ im Monat.

Zum Anderen haben wir einen Eigenheimbesitzer, mit einem SUV und zwei Flugreisen im Jahr. Sagen wir (wieder hypotetisch), seine Ausgaben erhöhen sich um 200€ im Monat.

Jetzt packen wir beide beträge in einen Topf, das wären 250€ und verteilen das Geld in gleichen Teilen zurück. Der ALGII Empfänger erhält 125€ zurück, also mehr als er bezahlt hat. Er wird dafür belohnt das er (wenn auch vielleicht unfreiwillig) Klimaschonend lebt. Die Andere Person zahlt drauf.

Auf diese Art und Weise agiert man nicht nur sozial gerecht, sondern "belohnt" Klimaschutz auch und macht ihn weiter erstrebenswert. Der Allgemeine Schnitt würde sich senken und man wird belohnt solange man unter dem Durchschnitt liegt und nicht bestraft wenn man zum Durchschnitt gehört. - Und das werden die Meisten, denn nicht vergessen: "Das reichste ein Prozent der Weltbevölkerung verursacht einer Studie zufolge mehr als doppelt so viele klimaschädliche Kohlendioxid-Emissionen wie die ärmere Hälfte der Menschheit zusammen." - Die Zeit


Wer die Zeit/ das Interesse mitbringt, findet das Ganze auch hier ausführlicher erklärt:



Warum das jetzt alles?

Generell sollte (und wird) ein richtiger Comic hierzu noch auf www.klimacomic.de erscheinen; hier hat mich aber gerade die Realität der Dinge eingeholt.

Dieses ganze tief ausgearbeitete Modell stand nie wirklich zur Debatte als die CO2 Steuer verhandelt (und nachverhandelt) wurde. Das soll jetzt aber mit einer Petition im Bundestag nachgefordert werden. Erreicht diese Petition 50.000 Unterzeichner (bis zum 6. April) muss der Petitionsausschuss des Bundestages einzeln mit der Petition befassen.

Ich würde mich also sehr freuen, wenn Ihr das Ganze mitzeichnet:


Schaffen wir das noch? Vermutlich nicht, aber das hält mich nicht davon ab es zu versuchen! ^_~

So oder so, wünsche ich euch frohe Ostern! - DS_Nadine

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