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19. Mai 2014
Review
  CONCEPTION II: CHILDREN OF THE SEVEN STARS
  [ 3DS / PSV ]   

CONCEPTION II: CHILDREN OF THE SEVEN STARS Wäre die PlayStation Vita die PSP, wäre sie in unseren Gefilden vermutlich schon tot, denn kaum ein westliches Entwicklerstudio kräht noch nach Sonys neuesten Handheld. Aber anders als bei der PSP, die in Japan bis heute stetig mit Softwarenachschub versorgt wird, gelangt eine überraschende Vielzahl an Titeln aus dem Land der aufgehenden Sonne bis zu uns.

So auch Conception II, das just im europäischen PSN (und Nintendo e-Shop) aufgeschlagen ist, oder als US-Import auch auf Modul erworben werden kann. Ist dieser Trend positiv oder wurden wir zu PSP-Zeiten einfach nur von viel Müll verschont den hierzulande sowieso keiner will?

Dem Partner,... äh,... Gegner, mal etwas Freiraum lassen!

Conception II mischt im Wesentlichen zwei Elemente. Kloppen von Monstern in zufallsgenerierten Dungeons und anbandeln mit einer Menge junger Damen zwecks Nachwuchs, welcher wiederum mit in die Dungeons genommen werden kann. Da die Zeugung dieser "Sternenkinder" nicht völlig regulär von statten geht, gereicht die Tatsache in sich zwar für eine Menge schweinischer Anspielungen, ist aber zur Rettung der Welt eindeutig nötig und somit Eifersuchtsfrei mit allen Protagonistinnen möglich. So kann man bis zu 70 aktive Kinder auf Lager halten und bis zu 9 davon gleichzeitig mit ins Dungeon nehmen.

Dort wird man auch die meiste Zeit des Spiels verbringen, denn nicht nur die Story, belanglose Nebenmissionen und Simulator führen einen dorthin, auch natürlich das trainieren der Gruppe. Und dort fangen freilich alle Figuren brav bei Level 1 an. Das ist nicht unbedingt schlimm, falls gut gemacht aber spätestens dort scheiden sich die Geister.

Denn die zufallsgenerierten Dungeons sind einfach nur leere Labyrinthe mit wechselnder Wandbeschaffenheit und Farbpalette, dabei aber konsequenter Stillosigkeit. Ebendies trifft auch auf das Gegnerdesign zu, was Conception II zumindest schon mal zu einem Spiel macht, das man nicht wegen der schönen Optik spielt; auch wenn die Grafik aufgrund ihrer Kargheit zugegebenermaßen butterweich über den Screen huscht.

Nein das besondere liegt wenn dann im Kampfsystem und der Teamzusammenstellung. Im Rundenbasierten Kampfsystem kann man festlegen von welcher Seite man den Gegner attackiert, was verschiedene Effekte wie Angreifbarkeit, Schaden und Verkettungsmöglichkeiten offenbart. Je nach Aufbau der Dreiergespanne an Kindern, die jeder einer Vielzahl an Klassen zugehören, können die zu eigenen Spezialgebieten zusammengestellt werden und sich gegenseitig steigern. Das ganze wird nochmals aufgewertet durch den Einsatz von Elementareigenschaften die in einem Schere-Stein-Papier Verhältnis zueinander stehen und der Mitnahme der individuellen Mutter. Richtig gelesen, neben dem Held des Spiels und seinen Kindern darf immer eine Dame mit ins Dungeon genommen werden, die die Werte ihrer eigenen Kinder etwas boosted.

Auch einen Sternenkind zu zeugen kann einem die Schamesröte ins Gesicht treiben!

Doch so langweilig die Dungeons und so einfallslos die Gegner, so oft wiederholen sie sich auch. Ebenso die schnell nervig werdende Musikuntermalung und die sich oft wiederholenden Dialogsequenzen, wenn man mal ein Mädchen besucht um zu die Beziehung zu verbessern.
Immerhin, jede der Protagonistinnen hat ihre eigene Story, die sich nach und nach offenlegt und längere kleine in Dialogen und Standbildern erzählte Einstreuersequenzen. Das entfernt etwas den imminenten Abziehbildcharakter.

Auch die Story trägt nicht viel zur Besonderheit bei. Seit zwanzig Jahren strömen Monster auf den Planeten aus sieben Labyrinthen, die jetzt erstmals vom "Gottesgeschenk", seiner Frau und Kindern (dem Spielercharakter) betreten werden können. Welt retten ist angesagt! Immerhin steckt dann doch noch etwas mehr dahinter, was sich im Verlauf offenbart.

Die Herzkönigin hat ein paar extra Pallette-Swap Korridore für monströse Gäste!

Offenbaren tut sich das Spiel übrigens in Englisch und mit (zumindest anfangs) einer Menge anzüglicher Anspielungen. Wichtige Sequenzen sind Vertont und überraschend kompetent synchronisiert. Ansonsten gibt es nur Satzfetzen, passend zur Stimmung der aktuellen Textpassage, Japanspielespieler kennen das...


Review
 | Generisches Lebenszeitvernichtungswerk!

Ja, Conception II hat in der Famitsu großartige 34 von 40 Punkten abgeräumt, aber das Interesse eine Armee Sternenkinder heranzuzüchten wird in mir von der Aussicht mit denen einen zufallsgenerierten Haufen hässlicher, leerer Dungeons zu betreten im Kampf gegen ebenso hässlich, einfallslose Gegner noch im Keim brutalst erdrosselt. Es gibt angeblich mehrere Enden, von denen ich keines je gesehen habe; die zugegebenermaßen "nur" 10 Stunden (was ungefähr 9 Stunden zu viel waren) die ich mit dem Titel zugebracht habe, habe ich nur aus einem Grund dort verbracht: Das Spiel ist großartig zum Zeit verbrennen für zwischendurch geeignet. Unterwegs oder auf dem stillen Örtchen kann man mal schnell eine Etage von Monstern säubern; ist man dagegen mal entspannt daheim und hat den Kopf frei, kann man wieder zu den Story- und Flirtpassagen wechseln. Beides existiert nahezu getrennt nebeneinander und erlaubt das freie springen. Conception II ist bedenkenlos spielbar und nicht aktiv schlecht, aber so ziemlich alles andere ist besser. - Mittelmäßige 2,5 von 5 wackelnden Brüsten,... die die Aufrundung nicht verdient haben. Deswegen:

  -  David Malambré



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