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19. Dezember 2012
Review
  PLAYSTATION ALL-STARS BATTLE ROYALE
  [ PlayStation 3 / PlayStation Vita ]   

WONDERBOOK: DAS BUCH DER ZAUBERSPRÜCHE Was ist da los? Wenn Parappa the Rapper mit Nathan Drake gegen Kratos und Sly Cooper antreten können, dann spielt ihr wohl gerade PlayStation All-Stars Battle Royale auf der PlayStation 3 oder PSVita.

PlayStation All-Stars Battle Royale ist schon früh im ein oder anderen Forum als Super Smash Bros.-Klon verschrieen worden. Doch auch wenn Vergleiche sich nicht von der Hand weisen lassen, wenn man beide Spiele kennt, wollen wir uns auf das Spiel selbst konzentrieren.

Kratos lässt wie immer nichts anbrennen.

Ahh, endlich mal wieder ein richtig schöner Brawler! Das Prinzip ist einfach: Ihr könnt, mit euren lieblings PlayStation Charakteren, allein oder mit bis zu vier Spielern gegen die CPU oder Online-Gegner in diversen Mashup-Arenen antreten. Mashup? Das heisst beispielsweise, dass Elemente aus Ratchet und Clank mit Killzone gemixt werden oder Little Big Planet mit Buzz. Das allein sorgt schon für jede Menge Spaß, weil diese Elemente, die während eines Arena-Kampfes hinzukommen, die Arena aktiv verändern und die Kämpfe beeinflussen. Klar, es wiederholt sich und wenn man eine Arena ein paar Mal gespielt hat, weiß man im Prinzip, was passieren wird, aber es gibt immer kleine Variationen dabei. Lacher sind auf jeden Fall jedes Mal garantiert, wenn die Patapon-Männchen die God of War-Arena übernehmen! - Das ist sicher jetzt schon meine Lieblingsarena.

Die Arenen verändern sich zum Einen während des Kampfes und man muss aufpassen, dadurch nicht Schaden zu nehmen, zum Anderen kann man diese interaktiven Umgebungen aber während des Kampfes zum Vorteil nutzen, wenn man in etwa weiß, wann ein Hindernis erscheint.

Allerdings: Die Abwechslung in den Arenen, die Interaktivität, hat auch ihre Nachteile: Man verliert manchmal vollkommen die Übersicht, wenn die Kamera komplett rauszoomt, weil überall ständig was passiert. Das ist leider nicht durchdacht. Auch wenn es für alle Kämpfer gleich 'unfair' ist, hätte man sich das anders gewünscht.

Das Aufgebot der Kämpfer bietet eine bunte Mischung: Nathan Drake, Heihachi, Kratos, Ratchet und Clank sowie Jak und Daxter fehlen genauso wenig wie Fat Princess, die Katze Toro, Raiden aus Metal Gear oder Sly Cooper und Cole McGrath. Download-Charaktere sind auch schon angekündigt. Unterschiedlicher könnten die Kämpfer also kaum sein, was schon allein einige Stunden Spielspaß im Storymodus garantiert, wenn die Stories selber auch recht dünn geraten sind. Jeder wird sicher seinen Favoriten finden, weil jeder Kämpfer seinen eigenen Stil, Waffen und eigene Superangriffe mitbringt, die charakteristisch für das jeweilige Originalspiel sind.

Diese Superangriffe gibt's in drei Stufen. Die Stufen erreicht man durch beim Gegner gelandete Treffer. Spart man sich den ersten Superangriff, geht's weiter zum zweiten, stärkeren, und dann zum Dritten, der bei jedem Kämpfer mit schön durchgeknallten Animationen und ordentlich Action aufwartet. Beim ersten Superangriff ist das Balancing etwas unausgewogen: Einigen kann man durchaus ausweichen, wenn man flink genug ist, oder ihn abwehren. Bei anderen Kämpfern, zum Beispiel Ratchet, hat man kaum eine Chance, wenn man sich in der Nähe befindet. Die Superangriffe bringen insgesamt ein schönes taktisches Moment ins Spiel, da jeder möglichst versucht, sich bis zum nächsten Super vorzutasten, ohne in eine Angriffsfalle des Gegners zu tappen und damit womöglich direkt ein Leben zu lassen.

Selbst Hades schaut verwirrt aus der Wäsche.

Ein weiteres zuschaltbares Feature, wie die Interaktivität der Arenen sind die Items und Waffen, die irgendwo in jeder Arena spawnen können und die sich von eurem Kämpfer aufsammeln lassen. Beinahe unschlagbar hier der... Fisch (!), mit dem ihr euren Gegner quer durch die gesamte Arena prügeln könnt. Modifizierbar sind außerdem auch noch die Spielhindernisse und die Punkteanzeige.

Sammeln kann man im Verlauf der Kämpfe auch jede Menge Schönes: Hintergründe, Intros, Kostüme, Outro, flotte Sprüche und Siegesmelodien. Da macht das Aufleveln der Charaktere noch mal so viel Spaß!

Jagt den Schuft, auch in der Luft!

Technisch gesehen ist PlayStation All-Stars Battle Royale erste Sahne. Die Steuerung geht leicht von der Hand, wie es in einem Brawler sein muss, auch alle Kombos sind schnell zu beherrschen, ohne dass man sich die Finger bricht. An der Grafik gibt's nichts auszusetzen, das sieht Alles schön flüssig aus. Selbst im Online-Modus bei vier Spielern gab es keinerlei Lags oder gar Abbrüche. Da macht online Spielen richtig Laune. Im Online-Modus geht's übrigens durch Turniere über mehrere Tage oder wahlweise in schnelle Spiele oder Online-Versus-Spiele mit eingeladenen Freunden. Was ich ein wenig verwirrend finde ist, dass man nur die Levelstärke des ersten Charakters mit ins Mehrspieler-Battle nehmen kann, ein zweiter Spieler ist immer Level 1, auch wenn man diesen schon hochgelevelt hat.

Achtung: PlayStation All-Stars Battle Royale macht von der Cross-Plattform-Funktion für die PS3 und Vita Gebrauch. In der PS3-Version ist die Vita-Version als Bonus mit drin. Umgekehrt ist dies aber nicht so.


Review
 | Bunter Brawler mit Ecken und Kanten

Super-Smash Bros. hin oder her, PlayStaion All-Stars Battle Royale ist ein wirklich schön knalliger Brawler geworden, der richtig viel Spaß macht! Schön viele Angriffsvariationen, Superangriffe, ein sehr guter flüssiger Online-Modus, was will man mehr? Vielleicht ein paar mehr Figuren? Kann man haben, angekündigt sind als Gratis-Download immerhin schon Emmet Graves aus Starhawk und Kat aus Gravity Rush fürs Frühjahr 2013, zusammen mit einer neuen Stage. Gut, die Einzel-Stories schwächeln ein wenig, aber ehrlich? Bei einem Multi-Brawler erwartet man keine nennenswerte Story. Wenn ihr also Spass habt, eure Sony-Lieblingsfiguren in irrwitzigen knallbunten Duellen antreten zu lassen, gibt's von mir eine ganz klare Kaufempfehlung und 5 Sterne!

  -  Jörg Faßbender


Review
 | Für ein Partyspiel zu unintuitiv

Die befürchtete 'Charmefreiheit' des Charakter-Aufgebots, im Vergleich zu den etwas homogeneren Nintendo Charakteren, ist glücklicherweise ausgeblieben. Trotzdem ist die Auswahl an 'All-Stars' teilweise fragwürdig, mit z.B. einer First-Party Heavenly Sword Nariko, deren Legende nach einem Teil beendet und der Nachfolger abgesägt wurde. Irgendwie wirkt das Kämpferfeld hektisch aufgefüllt.
Ausserdem: Trotz Steuerungstutorial und digitaler Anleitung der (technisch der PS3 Version nicht nachstehenden) PS Vita Fassung, hat man irgendwie vergessen die Spielregeln zu erklären. Das normale Attacken einen Specialbalken aufladen, mit dessen Ausführung - und NUR mit dessen Ausführung - der Gegner ausgeknockt werden kann, ist nicht gerade intuitiv und in Abwesenheit eines Lebensenergiebalkens und dem eh teilweise vorherrschenden Bildschirmchaos auch unnötig unübersichtlich.

  -  DS_Nadine



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