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07. September 2012
Review
  FREAKYFORMS DELUXE
  [ Nintendo 3DS ]   

FREAKYFORMS DELUXE Kreativspiele abseits der üblichen Muster sind immer noch eher die Ausnahme.
Selbst der Siegeszug der Little Big Planet Reihe konnte daran nur wenig ändern.
Nun gibt es aber ein neues Spiel aus diesem Subbereich des Jump 'n' Run Genres für Nintendos Handheldkonsole.

Simple Ideenkopiererei oder doch eine bunte Mischung mit Dauerspielpotenzial?

Im Editor ist der Wurm drin... wenn man will.

Am Anfang war das Nichts. Dann kam der Stylus...
und setzte munter bunte Formen zusammen. Als erstes muss eine Spielfigur erstellt werden. Ein kleines Tutorial zeigt uns wie wir bestehende Formen zusammensetzen, ihre Farben und Formen ändern und das fertige Wesen am Ende auf die Welt loslassen. Das System ist angenehm modular und lässt schon erahnen was man später mit weiteren Grundformen alles gestalten könnte. Für den Anfang stehen uns aber nur einfache Elemente zur Verfügung.

Ebenso schlicht präsentiert sich die erste Welt in die wir entlassen werden. Fast könnte man meinen wir seien in der Videospielgeschichte ein paar Jahrzehnte zurückgeeilt, so spärlich sieht es hier aus. Nachdem wir gelernt haben unseren 'Formi' zu bewegen, können wir anfangen die Welt zu erkunden. Rasch bemerken wir neue Gegenstände; neue Formen und Elemente für die Welt die wir einsammeln können indem unser Formi sie futtert. Mit den eingesammelten Materialien gehen wir daran und bauen nicht nur neue Formis, sondern wir gestalten auch die Landschaft immer weiter aus, bis sie am Ende gar nicht mehr so trostlos wirkt.

Ganz können die gefertigten Figuren, aber besonders die Welten, ihren Baukastenursprung zwar nicht verleugnen, dennoch macht das stetige Erkunden und basteln nicht wenig Spaß. Aufgelockert wird es durch kleine Dungeon-Touren die schon fast altmodisches Rollenspielflair aufkommen lassen.

Die Rache der Glücksbärchis!

Ergänzt wird das ganze durch eine Reihe kleiner Gimmicks. Dank AR-Funktion können die Formis auch über den eigenen Tisch wackeln, oder über StreetPass und selbst erzeugte QR-Codes mit Freunden geteilt werden. Für eine längere Zugfahrt kann man sich so tatsächlich mal beschäftigen ohne groß knobeln zu müssen, aber mit einer Möglichkeit die eigene Kreativität auszuleben.


Review
 | Schöner Baukasten, aber wer ist jetzt die Zielgruppe?

Zugegeben, trotz der kindlichen Optik macht das Spiel sehr viel Spaß und kann unterhalten. Unterwegs ist es eine willkommene Abwechslung wenn es mal wieder darum geht Wartezeiten auf den Anschlusszug zu überbrücken. Gleichzeitig bin ich aber nicht sicher für wen das Spiel eigentlich gedacht ist. Für Ältere mag die Optik abschreckend wirken und ein Quentchen mehr Abwechslung hätte nicht geschadet. Kleine Kinder indess werden durch die regelmäßigen und sehr textlastigen Tutorials womöglich schon zu stark gefordert.
Vielleicht ist es am besten für Kinder MIT ihren Eltern geeignet. Herr Malambré, wann wäre ihr Thronerbe bereit für einen Nachtest?
[Anm. der Redaktion: Gar nicht, der wird - sobald er ein Gamepad halten kann - den Rest seines Lebens dazu verdonnert in Rumble Roses XX alle Bikinis frei zu spielen! :-D ]

  -  Alexander Lachwitz



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