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10. Januar 2012
Review
  SONIC GENERATIONS
  [ 3DS / 360 / PC / PS3 ]   

SONIC GENERATIONS Auf die Abrolltechnik kommt es an | "Verdammt, das kann doch nicht wahr sein! Wo hab ich denn jetzt schon wieder eine Sekunde verloren? Im Looping? Ja wohl kaum, hier läuft doch alles automatisiert. Vielleicht bin ich nicht richtig von der letzten Plattform abgesprungen. Los, los, schneller! Lauf, verdammt noch mal. Okay, Ziel in Sicht. Spindash und - geschafft! Aber wieder haarscharf an einer neuen Bestzeit vorbei. Gleich nochmal, es muss doch noch eine Abkürzung geben!" - Und so geht das Tage und Wochen. Bis auch der letzte Winkel intus ist. Denn was bleibt einem nach gerade einmal vier Stunden Spielzeit auch übrig?

Und damit kann man eigentlich auch schon vorwegnehmen: Sonic Generations ist ein kurzer Spaß. Kurz, aber kurzweilig. Hat SEGAs Igel nach den letzten eher mauen Ausflügen also tatsächlich noch die Kurve gekriegt? Schauen wir uns das doch mal genauer an.

Um die Boost-Leiste aufzufüllen, vollführt der Igel auch schon mal ein wenig Akrobatik.

Nimm zwei! | Keine Frage, Presse, Gamer und hier insbesondere die eingefleischte Fanbase sind nicht leicht zufriedenzustellen. Insbesondere letztere sonderbare Klientel nicht. Zu viele Experimente haben die Anhänger des Igels auseinanderdriften lassen. Das funktionierte manchmal gut, oft nun mal nicht. Und im 20. Jahr des stark beschleunigenden Nagers war auch noch etwas gutzumachen. Erinnert sich jemand an 2006? In der Chefetage des japanischen Taditionspublishers scheint man dafür nun die ultimative Lösung gefunden zu haben: Wenn ein blauer Igel nicht reicht, dann gibt es eben einen zweiten mit dazu. Das hat ein bisschen was von Hamburger Fischmarkt, mit dem Unterschied, dass hier die Dreingabe schmeckt.

Voila, zwei Spiele in einem, inklusive gewohntem 2D-Gameplay aus Zeiten, in denen 16Bit-Logos auf einer Konsole für leuchtende Augen sorgten. In einer zu vernachlässigenden Story trifft Sonic auf Zeitreise nämlich auf sein quirliges, rundbäuchiges jüngeres Ich. Und dieser kleine Racker hat Spaß inne Backen.

Alles neu macht HD | Wie anno dazumal vor 20 Jahren (verdammt, ich fühle mich gerade sehr alt) pest unser kleiner Freund durch bekannte und beliebte sidescrollende Welten. Erstmals erstrahlt die legendäre Green Hill Zone in feinstem HD, mit Chemical Plant und Sky Sanctuary sind zwei weitere klassische Levels am Start. Und da steckt wirklich Herzblut drin. Sonic Team hat es sich nicht nehmen lassen, die Originale komplett neu zu interpretieren. Altbekannte Schauplätze gewinnen an Tiefe und laden zu ausgiebigen Entdeckungstouren ein. Hierbei hat das Team um Takashi Iizuka seine Hausaufgaben gemacht, denn ein beliebtes Sprichwort scheint tatsächlich zu ihm durchgedrungen zu sein - auch in seinem Büro weiß man nun, dass immer mehrere Wege nach Rom führen. Also nochmal das Pad in die Hand genommen und ab in die nächste Runde. Auf der perfekten Route mit dem richtigen Timing lassen sich Sekunden rausholen. Schließlich sorgt ein Ranking- und Punktesystem für nerdige Goodies und nützliche Skills.

Nicht Rom, aber optisch ähnlich: Sky Sanctuary.

Lauf in den Forrest, lauf! | Da wir hier zusammen gekommen sind, um ein rundes Jubiläum zu feiern, muss eine ganze Ära abgedeckt werden. Besonders hervorragend gelingt das dem Team mit der Szenerie des Planet Wisp, der bis dato Wii-Daddlern vorbehalten war. Diese aus Sonic Colours bekannte eigentümliche Welt mit einem Mix aus traumhaft schöner Waldlandschaft und abstrakten Konstruktionen blüht erst hochauflösend so richtig auf. Und auch die übrigen Neuinterpretationen können überzeugen.

Das Dickicht des Wisp-Heimatplaneten von seiner schönsten Seite.

Der Clou hierbei: Während der schlanke Modern Sonic wie gewohnt im fließenden Wechsel von 3D und 2D boostet, grindet und driftet, behilft sich Pummel-Sonic mittels Spindash durch entsprechend zweidimensionale Versionen.
Summa summarum kommt man so auf 9 Levels mit je zwei Acts. Simple Bossfights und mehr oder minder unterhaltsame Missionen mit Sonics Freunden runden das ganze Geschehen ab.


Review
 | Party Time!

Sonic Generations feiert sich selbst und macht dabei seine Sache gut. In den liebevoll animierten Zwischensequenzen (in denen Classic Sonic übrigens seinen Mund hält) und auch in den Stages gibt es Anspielungen und Eastereggs noch und nöcher. Wenn es auch nicht jedes Abenteuer aus 20 Jahren Sonic in dieses Machwerk geschafft hat - die Präsentation mit all ihren kleinen verschwenderischen Details nebst musikalischer Untermalung aus den unterschiedlichsten Genres sorgen für so manche Überraschung. Starke Remixes sind ein Fest für den Gehörgang so manchen Fans. Ebenfalls einen Grund zum Feiern des Franchise bieten die zahlreichen Optimierungen. So ist Modern Sonic auch endlich bei High-Speed steuerbar, ein neuer Drift in Kugelform führt gekonnt durch enge Kurven und auch die Physik-Engine ist recht nah an den Mega Drive-Originalen. Einzig vermeidbare Bugs, Clipping-Fehler und das kurze Vergnügen trennen Sonics Jubiläumstitel knapp von der Höchstwertung.

  -  Dennis Stachel


Review
 | Das beste Sonic seit 19 Jahren!

Zugegeben Sonic Generations ist nicht wirklich lang, wobei man sich mit alternativen Routen, diversen Challenges und freispielbaren Material (wie Sonics Debüt Titel) auf Wunsch gerne einige Stunden mehr beschäftigen kann. Aber es ist in meinen Augen das gottverdammt beste Sonic seit Sonic 2 auf dem Sega Mega Drive. (Mit der Einführung der Speicherfunktion in Spielen sind Jump'n Runs, wie auch Sonic 3, für mich teilweise gestorben, weil Sie auf einmal zu einfach wurden.) Keine neuen Freunde, keine Experimente (wobei ich z.B. die Kugel, Lorenfahrt und Fackel Rätselelemente aus Sonic 4 zu schätzen weiß), einfach nur großartig steuerbare Sonic-Action!

  -  DS_Nadine


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